Mexiko – Tulum

Unser nächstes Ziel in Mexiko war die Küstenstadt Tulum. Bekannt für seine weißen Strände, Zenoten und die gleichnamige Maya-Stätte, ist der Ort relativ touristisch und für mexikanische Verhältnisse sehr teuer. Deshalb sollte es für uns auch nur ein kleiner Abstecher werden. Wir blieben nur eine einzige Nacht dort. Da wir aber einen sehr frühen Bus von Valladolid nach Tulum gebucht hatten, konnten wir die Zeit gut nutzen.


Unser Hostel von oben. 


Wir mieteten direkt nach unserer Ankunft zwei Fahrräder und radelten ganze 10 km, in einer absolut brütenden Hitze, zu der Zenote „Aktun-Ha“. Wir hatten uns extra für diesen Ort entschieden, weil es nicht so überlaufen ist, wie die nahegelegene „Gran Cenote“ und wirklich wunderschön sein soll. Der Weg dorthin führt jedoch direkt über einen Highway. Aber kein Problem in Mexiko, denn dort fährt jeder mit dem Fahrrad über den Highway. Gar nicht mal so ungefährlich.

Wenigstens hatte sich die etwas riskante Fahrt gelohnt. Wir waren für lange Zeit die einzigen Besucher der Zenote. Es war absolut ruhig und wunderschön. Wir konnten uns im glasklaren Wasser abkühlen und schnorcheln gehen. Dabei sahen wir Schildkröten, einen Aligator und einige interessante Wasserpflanzen. Leider haben wir keinen Tauchschein, sonst hätten wir auch noch ein meterlanges Höhlensystem erkunden können.


Die Zenote „Aktun-Ha“. Eine wunderschönes Naturgebilde.


Bei der Suche nach etwas Essbarem, waren wir überrascht, eine der günstigsten Taquerien unserer ganzen Reise zu finden.  Bei „Antojitos La Chiapaneca“ gibt es ausgezeichnete Tacos für gerade mal 7 Pesos (35 Cent pro Taco). We love Tacos!! Aber da diese Biester auch mal schwer im Magen liegen konnten, beschlossen wir nun endlich unseren ersten Mezcal zu probieren. Wir entdeckten eine absolut geniale Bar. Die Mezcaleria „Nawal“ hat die beste Mezcal Auswahl und einen unvergleichlich tollen Blick auf Tulum. Der Mezcal-Cocktail mit Ananas und  Korriander ist der absolute Wahnsinn!

Am nächsten Tag machten wir uns so früh wie möglich zu den Ruinen auf. Aber was wir vorfanden, hatten wir absolut nicht erwartet: Eine riesige Walze US-Amerikaner, welche sich, völlig ignorant gegenüber Ladeswährung und -sprache, durch die Ruinen schoben. In einem englischsprachigen Blog entdeckten wir dann folgenden Satz: „The Americans ruin the Ruins“. Das können wir absolut unterschrieben. Es war wirklich nicht einfach, diesen Ausflug zu genießen. Für viele sind die Ruinen von Tulum das absolute Highlight ihrer Reise. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht und fuhren dann so schnell wie möglich mit unseren Fahrrädern zum „El Paraiso“ Strand. Dieser war glücklicherweise so gut wie leer und wir konnten den Rest des Tages am Strand genießen.


Die Ruinen von Tulum und „El Paraiso“. 


 

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