Mexiko – Cancún

Nach einem wirklich sehr tollen 12-stündigen Flug (ein Hoch auf die Lufthansa-Crew, die uns permanent mit Rotwein abgefüllt hat) landeten wir gegen 21 Uhr Ortszeit in Cancun. Wir sind uns nicht so ganz sicher, ob wir noch betrunken oder völlig überfordert waren, aber wir irrten bestimmt eine Stunde im Flughafengebäude herum. Allmählich realisierten wir, dass wir einen ziemlich groben Anfängerfehler gemacht hatten. Wir hatten uns nicht über die Transportmöglichkeiten vom Flughafen in die Innenstadt informiert und natürlich hatte jeder Mensch vor dem Gebäude das beste „Taxi, Taxi, Taxi, Taxi…“. Wir trafen dann, zu unserem Glück, auf einen netten jungen Deutschen, der fließend Spanisch sprach und sich mit uns und seiner Mutter ein Taxi teilte. Als wir so im dunkeln durch die Stadt fuhren, sah alles irgendwie ziemlich beängstigend aus.

In unserem Hostel angekommen, fielen wir erstmal ins Bett und schliefen ziemlich schlecht. Danke lieber Jet-Lag. Aber alles hat ja bekanntlich seine Vorteile. Wir konnten super früh in den Tag starten und ein bisschen Cancun erkunden. Die Stadt an sich ist jetzt nicht wirklich schön, sehr viel Pauschaltourismus, es reiht sich eine Hotel-Burg an die Andere und man wird ständig auf eine sehr penetrante Art von Verkäufern oder Taxifahrern angequatscht. Wir dachten uns aber schon, dass dies einfach dem Massentourismus dort geschuldet ist.


Auf der Suche nach einem Geldautomaten hatten wir unsere erste Begegnung mit dem gemeinen Schwarzleguan, einer in Mittelamerika vorkommenden Leguanart.


Nach unserem kleinen Ausflug durch die Straßen Cancuns und einiger Supermärkte, was wir natürlich ganz besonders spannend fanden, gingen wir zurück ins Hotel, packten unsere Sachen und versuchten einen Bus in Richtung Hafen zu erwischen. Bei diesem Vorhaben scheiterten wir kläglich und riefen uns dann letztendlich ein Taxi zum Puerto Juárez, wo alle dreißig Minuten die auffälligen, blau-gelben Ultramar-Fähren in Richtung Isla Mujeres ablegen. Unserem nächsten Ziel…


Mit 300 Pesos (ca. 15 Euro) für Hin- und Rückfahrt, sin die Ultramar-Fähren ziemlich teuer. Aber der Anblick des türkis-blauen karibischen Meeres ist dafür umso besser


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*