Mexiko – Ein Dorf in den Wolken

Da für die nächsten Tage zwei Großsstäde vorgesehen waren, wollten wir uns noch ein wenig Natur gönnen.  Wir wussten von einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Oaxaca namens „San José del Pacifico“ und machten uns auf den Weg dorthin. Wir landeten in einem etwas hippiesk angehauchten Dorf, was vermutlich zum größten Teil den dort wild wachsenden Magic Mushrooms zu verdanken ist.


Die nebelige Berglandschaft von „San José del Pacifico“.


Wir suchten uns eine Unterkunft für die Nacht und landeten im Untergeschoss eines Familienhauses mit großem Doppelbett und Blick auf die Berge. Die Unterkunft war so günstig (150 Pesos – 7,5 Euro pro Nacht), dass wir es irgendwie kaum glauben konnten. In einer großen Holzhütte neben dem Haus, gab es ein kleines Restaurant, in dem zwei Maya-Frauen in einem Holzofen Speisen zubereiteten. Man konnte außerdem in einem traditionellen Dampfbad (Temazcal) entspannen, was bei den kühlen Temperaturen gar nicht mal so eine schlechte Idee ist. Uns interessierten jedoch eher Waldspaziergänge, der faszinierende Blick auf die Berge und das Gefühl mitten in den Wolken zu stehen. Wir blieben insgesamt drei Nächte dort und verbrachten den Großteil der Zeit damit, einfach im Wald zu liegen und auf die Berge zu blicken.


„San José del Pacifico“ eine tolle Abwechslung zu manch stressiger, mexikanischer Stadt


An einem Abend zog ein großes Unwetter über das Dorf, es war eine wahnsinnig interessante Erfahrung sich mitten in den Gewitterwolken zu befinden. Riesengroße Hagelkörner prallten auf die Wellblechdächer und gewaltige Wassermassen kämpften sich ihren Weg die kleinen Straßen hinunter. Im Laufe des Tages wechselt die Stimmung in dem Dorf von sonnig und hell zu düster und geheimnisvoll.

Nach drei Tagen nichts tun, fühlten wir uns nun bereit für das Stadtgetummel.

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