Mexiko – Puebla

Eigentlich sollte die Busfahrt von Oaxaca nach Puebla von relativ kurzer Dauer sein, jedoch hatte unser Bus aufgrund von Stau eine etwa zweistündige Verspätung. So kamen wir erst um 22 Uhr in Puebla an und es dauerte noch eine weitere Stunde, bis wir uns ein Taxi organisiert hatten. Wir fuhren zu der Adresse unseres Hostels, die Gegend war irgendwie ein wenig seltsam und es war stockdunkel. Wir hatten keine Chance eine der dort angesiedelten Villen als unser Hostel zu identifizieren. Unser Taxifahrer versuchte mehrmals anzurufen, doch niemand ging ans Telefon. Jetzt standen wir mitten in der Nacht ohne Unterkunft in Puebla. Der Taxifahrer war zum Glück sehr hilfsbereit und fuhr uns zum nächsten ihm bekannten Hostel, wo wir für die Nacht noch unterkommen konnten.

Am nächsten Tag machten wir uns dann auf zu unserer eigentlichen Unterkunft. Ja, und eine dieser Villen war tatsächlich unser Hostel. Und wir hatten am Abend zuvor den Besitzer um eine halbe Stunde verpasst. Blöd gelaufen, aber passiert.

Wir konnten direkt unser Zimmer beziehen und machten uns dann auf in die Stadt. Wir landeten erstmal in einem großen Einkaufszentrum und wollten eigentlich nur einen kleinen Burger bei McDoofbeutel bestellen. Jaaa, aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten wurden aus einem Burger dann drei Burger mit drei Pommes und drei Getränken ??? Was haben wir nur falsch gemacht? Wir sollten dringend unser Spanisch verbessern.


Die Stadt Puebla mit Aussicht auf den „Popocatepétl“.


 

Wir setzten dann unseren Weg in die Stadt fort. Glücklicherweise verfügt Puebla über ein vernünftiges Busnetz und somit gestaltete sich das alles als ziemlich einfach. Die Stadt an sich ist ziemlich schön, viele kleine Gassen, Häuser im Kolonialstil und alles umgeben von Vulkanen. Wir fühlten uns ziemlich wohl und streunerten ein bisschen durch die Straßen.


Die Straßen von Puebla und der kleinste „Vulkan“ der Welt.


Am nächsten Tag war eine Stadttour angesagt. Auf dem Programm stand erstmal der Cuexcomate, der kleinste Vulkan der Welt 😉 und die großen Kirchen von Puebla. Wir haben noch nie so viel Gold auf einem Haufen gesehen. War Mäßigung nicht eine Tugend?


Das Innere der „Capilla de Rosario“.


Danach ging es über den Zócalo zu dem Restarant „La Chiquita“, welches für seine „Mole Poblano“ bekannt ist. Und was sollen wir sagen, eine Mole lässt sich einfach schlecht in Worte fassen. Sehr lecker ist es auf jeden Fall.

Nach einem kleinen Spaziergang über den Kunstmarkt ging es dann in die „Candy Street“. Eine Straße in der sich Süßwarenhändler aneinander reihen. Wir haben Pecanüsse in Schokoladenmantel und einen mit Tamarindensirup getränkten Zuckerball gekauft. Danach waren bereit für einen kleinen Likör. In der Kneipe „La Pasita“, kann man ausschließlich Liköre verkosten. Also mal kurz die Spezialität des Hauses probiert, ein Traubenlikör mit Käse und Olive. Danach war dann unser Durst geweckt und wir stolperten in eine Pulqueria. Nach zwei Litern frischer Pulque, zogen wir weiter und investierten den Rest unseres Geldes in Bier.

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