Guatemala – Gruta de Lanquin

Weil wir ja noch gar nicht genug von irgendwelchen Höhlen hatten, trieb uns die Neugierde eines Abends zu den Grutas de Lanquin. Hier mussten wir uns unbedingt eine Taschenlampe leihen (Wir hatten unsere super tolle Petzl Stirnlampe irgendwo in Mexiko verloren…), denn wir wollten unbedingt auf eigene Faust durch die Höhlen spazieren. Das war gar nicht mal so einfach. Ganz schön glitschig und einfach super dunkel in so einer Höhle. Und gruselig. Denn wir waren dort die einzigen Menschen und hatten vorher von irgendwelchen riesigen Tastspinnen gelesen. Vorher gruselige Sachen lesen? Keine gute Idee.


Lustige Gesteinsformationen. 


Die Spinnen liefen uns zwar nicht über den Weg, aber die Geräusche der Fledermäuse und deren gelegentliches Flattern um unsere Ohren, waren ja auch schon genug. Wir irrten ungefähr eine Stunde umher und sahen uns irgendwelche heiligen Gesteinsformationen an.


Ja, was auch immer…


Wenn man möchte, kann man aber noch einige Stunden mehr dort verbringen, aber dann braucht man definitiv einen Guide. Die Höhlen sind mehrere Kilometer lang und alleine verläuft man sich bestimmt oder landet in irgendeinem unterirdischen Fluss. Wir sind jedenfalls umgekehrt, als wir bei der ersten Gabelung ankamen.


Indiana Schmidt.


Aber wir waren auch hauptsächlich für ein anderes Spektakel hier. Bei Dämmerung schlugen wir unser Lager vor der Höhle auf, um abertausenden Fledermäusen dabei zuzuschauen, wie sie in die Nacht fliegen. Das war echt der Wahnsinn und ein sehr tolles Erlebnis. Die Fledermäuse schossen über unsere Köpfe hinweg. Die Atmosphäre war wie aus einem Horrorfilm.


Grutas de Lanquín – Lebensraum tausender Fledermäuse.


 

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