Kolumbien – Barichara

Wir hatten sehr viel über die malerischen kleinen Kolonialdörfer Kolumbiens gelesen. Da unsere Zeit jedoch leider begrenzt war, mussten wir uns für ein Ziel entscheiden. Unsere Wahl fiel auf Barichara, da es nur 45 Minuten von San Gil entfernt liegt und wenig touristisch ist.


Die traumhafte Kulisse von San Gil und unser wunderschönes Hotel.


Wir kamen am Nachmittag an dem wirklich malerischen zentralen Platz an und konnten zu unserem Hotel laufen. Wir hatten uns extra etwas besonderes ausgesucht, da es ein bisschen zu der Stimmung in Barichara passen sollte. Unsere Wahl fiel auf das „Artepolis“ und das war eine gute Entscheidung. Das Hotel ist eine Art Hof mit einem etwas rustikalem Flair. Unser Zimmer war riesig und hatte eine schöne Balkenkonstruktion an der Decke. Das Beste jedoch war das Badezimmer, denn es war komplett offen. Freiluftdusche mit Blick auf die Berge.


Das vermutlich beste Badezimmer der Welt. 


Am Abend gingen wir ein bisschen spazieren. Barichara war genau wie wir uns es vorgestellt hatten. Ein super kleines Kolonialdorf mit mediteranem Flair. Gepflasterte Straßen und weiße Häuser mit roten Ziegeldächern. Wenn man es nicht gewusst hätte, dann würde man vermutlich denken, dass man sich gerade in Spanien oder Italien befindet.


Kleine Details machen manchmal ganz schön viel aus. 


Für den nächsten Tag hatten wir eine kleine Wanderung geplant. Nach einem tollen Frühstück in einem kleinen Café, brachen wir auf. Es gibt eine alte Straße von Barichara nach Guane, einem noch kleineren Kolonialdörfchen. Der „Camino Real“ wurde vom indigenen Volk der Guane gebaut und gepflegt. Auf der 9 km langen Wanderung trifft man kaum einen anderen Menschen, ab und zu mal ein paar Kühe. Die Natur könnte schöner nicht sein und wenn man ein bisschen genauer hinguckt, kann man etliche Fosillien in den Pflastersteinen entdecken. Eine unserer absoluten Lieblingswanderungen.


Der Wunderschöne Wanderweg von Barichara nach Guane. 


Das Dorf Guane besteht nur aus ein paar kleinen Gassen und einem zentralen Platz. Es gibt ein paar kleine Restaurants in denen man gegrillte Ziege essen kann, eine Spezialität der Gegend. Schmeckt wirklich ziemlich lecker. Nachdem wir satt waren und uns wirklich jede kleine Gasse angeschaut hatten, ging es mit einer zugegebenermaßen ziemlich rasanten Fahrt in einem Jeep wieder zurück.

Leider hatten wir dann auch keine Zeit mehr und fuhren noch am gleichen Tag zurück nach San Gil.

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