Kolumbien – Cali

Von Salento aus, machten wir einen schnellen Abstecher nach Cali. Die kleine Stadt im Südwesten, gilt als die absolute Salsa-Hauptstadt Kolumbiens.

Wir mieteten uns ein kleines Apartment, da wir Lust auf unser eigenes kleines Reich und selbstgekochtes Essen hatten. Man kann zwar unglaublich gutes und günstiges Streetfood in Kolumbien bekommen, jedoch ist dies auch furchtbar fettig. Denn auch die Kolumbianer frittieren einfach alles.

Wir blieben nur zwei Tage in Cali, denn wir müssen ganz ehrlich zugeben, dass es uns dort nicht sonderlich gut gefiel. Die Stadt war irgendwie sehr bedrückend und wir fühlten uns in den Straßen nicht wohl. Das war das erste Mal in Kolumbien und wir waren auch sehr überrascht darüber, da wir vorher viel Gutes gehört hatten.

Wir verbrachten viel Zeit in unserem Apartment und ruhten uns ein wenig aus. Wir waren ja auch momentan nicht gerade die langsamsten Reisenden. Das kann manchmal sehr zermürbend sein.

An einem Abend besuchten wir einen der traditionellen Salsa-Clubs. Das „La Topa Tolondra“. Dies war wirklich ein großartiges Erlebnis. Der Club war brechend voll. Die Kolumbianer feierten ausgelassen und es gab wirklich niemanden, der nicht das Tanzbein schwang. Wir haben zwar zwei linke Füße und kommen erst recht nicht mit diesem unglaublich leidenschaftlichen Tanz klar, aber die Stimmung war einfach so mitreißend, dass wir auch tanzen mussten. Wir müssen den Club ja nie wieder betreten 😉


Das „La Topa Tolondra“.


 

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