Unser kleiner Zwischenstopp in Deutschland (und Tschechien)

Vielen Langzeitreisenden wird vermutlich bekannt sein, dass es sehr viel günstiger ist, wenn man von Amerika nach Asien über Europa fliegt. Da wir Deutschland recht fluchtartig verlassen hatten, gab es auch nicht gerade wenig für uns zu erledigen. Wir beschlossen also einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Aber so wirklich viel Ruhe vom Reisen hatten wir auch hier nicht.

1. Kapitel – Rügen

Wie der Zufall so wollte, lag genau in diesem Zeitraum die Hochzeit eines sehr guten Freundes von Sebi. Wir beschlossen also dieses tolle Ereignis in unsere Pläne mitaufzunehmen. Die Feierlichkeiten fanden auf Rügen statt, also ging es mit zwei Tagen Unterbrechung direkt auf die Autobahn. Irgendwie war es seltsam wieder selbst ein Auto zu lenken, aber es gibt einem immer ein großes Gefühl von Freiheit. Wir suchten uns zwei Mitfahrer, mit denen wir nicht gerade uninteressante Gespräche führten. Die Zeit verging dadurch wie im Flug.

Auf Rügen waren wir in einer wirklich hübschen Ferienwohnung untergebracht. Noch etwas vom Jet-Lag geplagt, war aber am ersten Abend nicht sonderlich viel mit uns anzufangen.


Vanessa lässt Steine springen.


Am nächsten Tag fand die Hochzeit statt. Die Zeremonie wurde in einer alten protestantischen Kirche abgehalten. Anschließend feierten wir bis zum Morgen. Es war eine wirklich schöne Feier. Wir haben uns sehr darüber gefreut einige bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Bekanntschaften schließen zu können.


Die wunderschöne Ostsee.


Wenn man aber schon mal auf Rügen ist, dann kann man auch einfach ein bisschen Zeit mitbringen. Ein Tag am kalten Ostsee-Strand und ein bisschen Sight-Seeing in Prora war für uns auch noch drin.


Sight-Seeing auf Rügen – Prora.


2. Kapitel – Berlin

Unser nächster Stopp war unsere alte Heimat. Es gab hier noch ein bisschen Papierarbeit zu erledigen. So lag Vanessas Masterzeugnis immer noch im Prüfungsbüro ihres alten Institutes. Eine ziemlich blöde Geschichte.


Berlin mit all seiner Herzlichkeit.


Aber wir wollten natürlich auch endlich unsere Freunde wieder sehen. Wir wurden herzlich empfangen und hatten ein paar wirklich wunderbare Tage. Das Wetter war absolut perfekt und wir konnten ein wenig Zeit an unseren alten Lieblingsplätzen wie dem Mauerpark, dem Tempelhofer Feld und in Kreuzberg verbringen.


Einer unserer Lieblingsplätze, das Tempelhofer Feld.


Das Gefühl in Berlin zu sein, war jedoch irgendwie anders. Auf irgendeine Art war es viel besser. Wenn man ungebunden ist und nicht den stressigen Berufsalltag in dieser Stadt miterleben muss, dann fühlt man eine gewisse Leichtigkeit. Man hat gar das Gefühl, dass Berlin die beste Stadt der Welt ist.

3. Kapitel – Prag

Es stand auch noch ein ganz besonderes Ereignis an. Sebis Geburtstag. Da wir eigentlich dachten, dass wir uns irgendwo auf der Welt befinden, konnten wir es nicht so wirklich über uns bringen, dieses Ereignis in Deutschland zu feiern.

Wenn man schon mal in Berlin ist, dann kann man auch gleich noch nach Prag fahren. Ist ja quasi nur ein Katzensprung. Und welche Stadt eignet sich besser um einen Geburtstag zu feiern?

Wir hatten ein nettes AirBnB, zwar ein wenig außerhalb, aber wer Prag ein bisschen kennt, der weiß auch über die gute Verkehrsanbindung.

Der Geburtstagsplan beinhaltete Schweinshaxe, Bier und Cocktails am Abend. Technikmuseum, viel Bier und unser absolutes Highlight, Tretboot fahren mit einer Flasche Sekt am Tage. Das Wetter war natürlich perfekt.


Ein Geburtstags-Tag in Prag 🙂


Kapitel 4 – Heimat

Nach weiteren zwei Wochen, irgendwo in der Weltgeschichte, konnten wir dann endlich Zuhause ein bisschen zur Ruhe kommen. Wir verbrachten viel Zeit mit unseren Familien, konnten endlich wieder in einem eigenen Bett schlafen und vor allem konnten wir ein wenig Platz in unseren Köpfen schaffen, für die nächsten Abenteuer.


Zwei auf Abwegen.


 

 

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