Thailand – Pai

Also erst mal vorneweg. Wir lieben Pai. Wir lieben die Stadt, wir lieben das Ambiente und vor allem lieben wir die kleine Hütte, in der wir 8 Tage geschlafen haben. Ein kleines Paradies für uns und einfach pure Entspannung.

Pai ist ein kleiner Ort in der Provinz Mae Hong Son im Norden Thailands. In den letzten Jahren ist die Stadt bei Touristen immer beliebter geworden und hat einen regelrechten Boom erlebt. Trotzdem unserer Meinung nach immer noch ein absolutes Muss. Denn hier kann man sich wirklich erholen. Das Klima ist angenehm, man ist umringt von Bergen und Reisfeldern, es gibt wunderbare Übernachtungsmöglichkeiten, unglaublich gute Restaurants und viele Möglichkeiten für Unternehmungen.


Die Aussicht auf Pai.


Erst mal müssen wir sagen, dass wir unglaubliches Glück mit unserem Gasthaus hatten. Es war sogar eigentlich nur ein Zufall. Wir wollten eigentlich in den beliebten Country Huts übernachten, doch wir waren scheinbar viel zu spät mit unserer Reservierung und schon leicht verzweifelt. Alle guten Sachen waren weg!!! Als wir uns dann durch die Restangebote des Internets kämpften, wurde plötzlich eine Hütte bei den Bannamhoo Bungalows frei. Sofort zugeschlagen! Besser hätten wir es auch nicht treffen können.


Unser Bungalow für 8 Tage. 


Als wir in Pai ankamen, mieteten wir einen Roller für die nächsten Tage. Unsere Unterkunft lag ein wenig außerhalb der Stadt. Als wir bei der wunderschönen Anlage ankamen, wurden wir herzlich von den beiden Besitzern empfangen und zu unserem wunderschönen Bungalow gebracht. Eine kleine Holzhütte mit Veranda, einem traumhaften Bett und einem noch viel traumhafteren Außenbadezimmer. Alles war perfekt. Die Besitzer hatten außerdem zwei zuckersüße Hunde und dutzende Katzen, die alle sehr zutraulich waren.


Entspannung pur. 


Wir machten uns eine wunderbare Zeit in Pai. Wir erledigten zwar auch einige Dinge für unsere Rückkehr nach Deutschland. Verbrachten aber viel Zeit in der Stadt und der Umgebung. Es dauert nicht lange, bis wir unser absolutes Lieblingsrestaurant fanden. Pen‘s Kitchen durfte uns dann mindestens einmal am Tag das Leben versüßen. Es war einfach nur so köstlich. Vom Khao Soi über grünes Curry bis hin zu Cashew Hühnchen. Alles schmeckte einfach wunderbar. Die anderen Restaurants in Pai sind aber auch nicht zu verachten. Kulinarisch findet man hier alles was das Herz begehrt. Das Obst ist auch nicht zu verachten. Man findet ringsum und in der Stadt jede Menge kleine Bauern, die Obst und Gemüse verkaufen. Auf unsere tägliche Portion Ananas, Papaya, Mango und Banane mussten wir auf jeden Fall nicht verzichten. Auch der örtliche Markt ist ein absoluter Geheimtipp um Essen zu kaufen. Jeden Tag bauen dort dutzende Frauen ihre Marktstände auf und verkaufen alle möglichen Leckereien.

Wir schlenderten fast jeden Abend über den Nachtmarkt, kauften T-Shirts und anderes Souvenirs, aßen Snacks und tranken Tee. Lustigerweise entdeckten wir an einem Abend eine kleine Punkerbar. Uns fiel auf, dass überall Plakate von deutschen Punkbands und der Köpi hingen. Der Mann hinter der Bar war jedoch Thai. Er erzählte uns dann, dass er mal einige Jahre in der Köpi gelebt hat und sich dann entschloss zurück nach Thailand zu gehen, um diese Bar zu eröffnen. Was für ein lustiger Zufall.


Der Nachtmarkt und die kleine Bar.


Mit unserem Roller erkundeten wir die Umgebung von Pai. Die Landschaft war wunderschön, jedoch schon von der langen vorausgegangenen Trockenperiode gezeichnet. Es machte Spaß durch die bergige Landschaft zu fahren. Es gibt einige tolle Aussichtspunkte in der Umgebung. Die sich auf jeden Fall lohnen.


Die Umgebung erkunden. 


In der Nähe von Pai gibt es einige heiße Quellen. Wenn man ein bisschen Hunger mitbringt, kann man sich bei einem der kleinen Marktstände an den Quellen ein paar Eier kaufen und diese dann im heißen Wasser kochen. An den Geruch des schwefeligen Wassers muss man sich zwar erst mal gewöhnen, doch die Eier schmecken dafür umso besser. Auf jeden Fall eine spaßige Aktion.


Eier kochen im Geysir.


Eine der tollsten Sachen, die wir auf unserer Reise gemacht haben, war ein Besuch bei Conserve Natural Forest. Das hat aber auf jeden Fall einen extra Beitrag verdient.

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